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Ängste |
Häufig
kommt bei Medienanalysen zutage, dass die Gesellschaft gern nach
höheren Strafen ruft, statt sich präventiv mit der Thematik
auseinanderzuset-zen. Das hat viel mit Angst zu tun, ein Thema,
mit dem sich auch die Jugendli-chen nicht gern beschäftigen.
Angst ist aber eine der Grundlagen, die sexualisierte Gewalt möglich
macht. Oft werden Handlungen zugelassen und meist schweigen die
Opfer – aus Angst. Offen über einen sexuellen Gewaltakt
zu sprechen führt in unserer Ge-sellschaft immer noch zu Problemen.
Das Opfer wird noch einmal zum Opfer.
Fast alle Menschen haben Angst, bewusst oder unbewusst. Gibt es
positive und negative Ängste? Positive Ängste schützen
uns – negative Ängste lähmen. Lähmung ist eine
mögliche Voraussetzung für sexualisierte Gewalt. |
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| Angst-Orte |
Sie
stellen zunächst einen Fragenkatalog zusammen: Wie und wonach
fragen sie die Zielgruppe „Gleichaltrige“? In der Aktion
„Angst-Orte“ fragen die Ju-gendlichen nach Punkten in
ihrer Stadt, die in ihnen ein Gefühl von Angst aus-lösen.
Einmal in Bewegung kommen erstaunlich viele Angst-Orte zu Papier.
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| Stadtplan |
| Auf einem Stadtplan
werden die Angst-Orte eingezeichnet. Im nächsten Schritt über-legen
sich die Jugendlichen Lösungsmöglichkeiten und schreiben
sie dazu. |
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| Vorschläge
für die Umsetzung im Unterricht |
| Aktionskreis
erweitern |
Befragt
werden sollen nicht nur die Jugendlichen in der eigenen Schule.
Einbezogen werden sollte auch das Umfeld der Jugendlichen
– also Eltern, Freunde etc. |
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| Die Ängste
der Kleinen |
| Die Jugendlichen
besuchen Grundschulen und Kindertagesstätten um die Jüngsten
nach ihren Angst-Orten zu fragen. |
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| Ängste
von Behinderten und SeniorInnen |
| Eine besondere
Lernchance besteht, wenn sich die Jugendlichen für die
Ängste von Behinderten und SeniorInnen interessieren und
diese befragen. Dabei könnten sie durchaus auf Ängste
stoßen, die sie selbst - oft durch ein ganz natürliches
jugendliches Verhalten - hervorrufen. |

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